Kopfgeld für markierte Aale
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 18. April 2007
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Markierung
Bereits im vergangenen Jahr haben wir kurz berichtet, dass das Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow (IfB) derzeit schwerpunktmäßig an der Erforschung der Ursachen sowie den Möglichkeiten einer gezielten Förderung der Aalbestände in Brandenburger Gewässern arbeitet. Hintergrund dieses länderübergreifenden Forschungsprojektes ist der seit Anfang der 90erJahre europaweit zu beobachtende, massive Rückgang der Bestände des Europäischen Aals (Anguilla anguilla), der sich insbesondere negativ aufdie Erträge der Berufs- und Angelfischerei in Deutschland ausgewirkt hat.

Ein wichtiger Bestandteil des Forschungsprojektes sind deshalb die Blankaalbestände, bei denen Informationen zur Zahl abwandernder Blankaale, zum Wanderverhalten und zu den Hauptwanderwegen gesammelt werden sollen. Vom IfB wurden deshalb im vorigen Jahr mehrere Hundert Blankaale gefangen, markiert und an verschiedenen Stellen der Havel wieder ausgesetzt, um deren Weg auf ihrer Abwanderung ins Meer zu dokumentieren. Die bisher von Berufsfischern und Anglern eingegangenen Fangmeldungen sind zwar sehr erfreulich, reichen für eine Einschätzung der Blankaalbestände aber noch bei weitem nicht aus. Aus diesem Grund wird das IfB in diesem und im folgenden Jahr seine Forschungsarbeit intensivieren und erneut markierteBlankaale in Rhein, Havel, Elbe und Oder aussetzen.

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Markierung beim Aal
Wer also in diesen Fließgewässern bzw. mit ihnen in Verbindung stehenden Gewässern Aale fängt, sollte sich diese unbedingt genauer ansehen: Aale mit einem auffälligen, orangefarbenen Markierungsstreifen in der Nähe der Afterregion sind vom IfB markierte Tiere. Das IfB bitte diese Fische in einer Tüte verpackt einzufrieren und umgehend dem Institut unter folgender Kontaktadresse zu melden:

Janek Simon oder Erik Fladung

Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow
Im Königswald 2
14469 Potsdam

Telefon 033201/406-0
E-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Das Institut setzt eine Fangprämie von 20 Euro pro markierten Aal aus der ins Institut zurück geschickt wird. Die Vergütung erfolgt bei der Aushändigung bzw. Abholung des kompletten, tiefgefrorenen Aals, zu dem Fangdatum und genauer Fangort bekannt sein müssen.

 

Quelle: Institut für Binnenfischerei e.V. 

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. April 2007 )