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Immer wieder begegnen uns Angler - ob in Norwegen oder auf der Ostsee,
die ohne Echolot und GPS unterwegs sind - oftmals sind sie nicht einmal
mit Seekarten und Kompass ausgestattet. Uns ist es ein Rätsel, wie
diese Angelkollegen bei plötzlich aufkommendem Nebel, der am Abend in
Norwegen gar nicht so selten ist dann wieder nach Hause finden wollen.
Das ist ein ganz konkretes Sicherheitsproblem und sollte nicht
leichtfertig in Kauf genommen werden!
Kompass/GPS/Kartenplotter
Über einen Kompass müssen wir hoffentlich mit niemandem mehr
diskutieren, der gehört einfach auf jedes Boot! Nicht nur um an der
Ostsee nach Hause zu finden wenn Nebel oder Unwetter einem die
Orientierung schwer machen - auch in Norwegens Fjorden kann der Kompass
wertvolle Hilfe leisten, wenn man mit Hilfe von Seekarten im Nebel nach
Hause navigieren muß.
Einfacher und bequemer als ein Kompass ist ein Hand-GPS alle mal: Vor
der ersten Angelausfahrt wird im Hafen ein Marker gesetzt und schon
findet man immer zielgenau und auf dem direkten Weg nach Hause! Noch
bequemer ist nur noch ein Kartenplotter. Zusammen mit aktuellem
Kartenmaterial können so auch gefährliche Schärengürtel bei Nebel oder
schlechter Sicht durchfahren werden ohne Angst vor den vielen Steinen
und Inselchen haben zu müssen.
Wir machen den Kartenplotter meist im Hafen schon an, um den ersten
Marker in einem unbekannten Angelgebiet zu setzen - erwartet uns dann
ein Schärengürtel oder ein Gebiet mit vielen Untiefen in dem besonders
vorsichtig navigiert werden muß, "tracken" wir die erste Fahrt mit und
speichern diesen Track für den Notfall - so haben so eine perfekte
Anleitung wie wir wieder nach Hause kommen, denn wir müssen diesem
Track nur wieder in umgekehrter Richtung folgen und kommen garantiert
ohne Grundberührung in den heimischen Hafen.
Das GPS oder der Kartenplotter machen ebenso Sinn, wenn man eine
besonders gute Drift mit besonders guten Fischen gefunden hat, mit dem
GPS/Kartenplotter setzen wir an genau dem Punkt ein, an dem wir auch
beim ersten Mal gestartet sind oder testen ganz gezielt eine Drift
parallel zur vorherigen.
Beim Schleppen auf Heilbutt oder Meerforellen sehen wir oftmals
interessante Stellen oder riesige Futterfischwolken, können diese aber
in dem Moment nicht beangeln - hier wird dann ein Marker gesetzt und
wir können die Stelle noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen.
Es gibt also sehr viele Gründe für ein GPS oder gar einen Kartenplotter!
Echolot
Aber nicht nur dafür machen diese Geräte Sinn - auch auf ein Echolot
würden wir nicht mehr verzichten. Oft hört man von den Vermietern: "Bei
uns braucht ihr so etwas nicht ... hier fangt ihr auch so gut!" Dann
freuen sich die Angler über grade maßige Dorsche und Seelachse und
schauen den Kollegen am Filetiertisch traurig zu, die erfolgreicher
waren als sie selbst ... oder man hört Sprüche wie: Es wird auch jedes
Jahr schlechter ... das stimmt nicht, nur der Fisch ist nicht jeden Tag
und schon gar nicht jedes Jahr an der gleichen Stelle. Die Bucht die
gestern noch voller Futterfisch stand, kann morgen schon völlig leer
sein ... wohl dem, der dann sieht, ob Futterfischwolken im Mittelwasser
unterwegs sind. Oder ein anderes Beispiel - im Andfjord gibt es
Plateau, das sich ca. 500m lang und 50m breit in 30-50 Meter
Wassertiefe befindet. Selbst wenn ich das Plateau aufgrund von
Landmarken finden sollte (was eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit
ist!!) muß ich noch die Kanten finden, an denen die Fische stehen -
manchmal ist dies die Nordseite wenn das Wasser hereindrückt - machmal
aber auch nicht ... um eine optimale Drift zu finden brauche ich die
Kanten, die verschiedenen Höhen des Plateaus und ich muß sehen, wo der
Fisch steht ... und wie ich am besten über die Fische driften kann um
ein paar davon ins Boot zu holen.
Auch wenn viele Angelkollegen das Gegenteil behaupten - wenn ich Fisch
auf dem Echolot gesehen habe habe ich auch gefangen ... hatte ich
keinen Fisch auf dem Echolot habe ich kaum bis gar nicht gefangen.
Trotz dem macht es manchmal Sinn an diesen Stellen zu bleiben. Wir
kennen etliche Stellen an der Ostsee und in Norwegen, wo wir nur
durchhalten müssen - einmal am Tag kommt die Stunde wo es richtig
knallt ... der Mjosund in Andorja ist so ein Fall - links und rechts
der großen Brücke geht immer etwas, man darf aufgrund der langen Wege
nur nicht aufgeben, sondern muß dort im Umkreis suchen und bisher hat
es sich immer gelohnt zu warten ... ob Wahnsinnsbisse die nicht zu
halten waren (ein Heilbutt war uns dort noch nicht vergönnt - es wurden
aber schon etliche bis 70kg gefangen), 15-20kg Dorsche oder
3-Kilo-Rotbarsche ... irgendwann schlägt einem dort die glückliche
Stunde!!
In allen andern Fällen macht es aber Sinn aktiv nach den Fischen zu
suchen ... nicht nach den Fisch-IDs der modernen Echolote, sondern nach
den Futterfischwolken die zu erkennen sind, wenn man die Fisch-ID
abstellt ... und da drunter, da stehen dann auch die richtig Großen!
Wenn man auf Rotbarsch oder Leng unterwegs ist, ist ein gutes Echolot
ebenso unverzichtbar, denn zum Einen muß ich in die Tiefe kommen, wo
diese Fische zu finden sind - normale Billigecholote geben leider oft
schon bei 150-250 Metern Wassertiefe auf oder müssen aufwendig von Hand
umgestellt werden (50kHz statt 200kHz) was Anfänger überfordert. Zum
Anderen muß ich auch in diesen Tiefen noch ein relativ genaues Bild vom
Grund bekommen, denn nur in den Löchern, über Geröllhalden oder bei
ähnlich auffälligen Formen am Grund werde ich meine kapitale
Überraschung erleben.
Am Besten ist natürlich eine Kombination aus Echolot und GPS!
Viele Angler haben das Argument, dass Ihnen die Geräte für die ein bis
zwei Angelurlaube im Jahr schlichtweg zu teuer sind und Ihre Vermieter
in Norwegen, Schweden, Dänemark oder an der deutschen Ostseeküste
einfach keine Echolote und schon gar keine Kartenplotter an den Booten
haben oder verleihen. Im ersten Punkt müssen wir den Kollegen recht
geben ... die 600-800€ die ein vernünftiger Kartenplotter mindestens
kostet, ist eine Menge Holz - so viel kosten schon die meisten Angelreisen bei Knurris Angeltouren - es gibt aber auch einen Verleihservice für hochwertige Echolote, Kartenplotter, GPS-Geräte und auch elektrische Angelrollen. Unter Angelgeraeteverleih.de stellt der Betreiber von Norwegen-Fishing.de
- Tino Sammler - hochwertiges Angelgerät für diejenigen zur Verfügung,
die nicht soviel Geld ausgeben - aber auf die Sicherheit, den Komfort
und auch den Angelerfolg nicht verzichten möchten.
Die Angebote
können sich sehen lassen - so kosten portable Echolote für einen
14tägigen Urlaub ab 54,90€ sowie dann 3,00€ für jeden weiteren Tag ...
GPS-Geräte sind ab 24,90€ und Elektrorollen ab 44,90€ für 14
Urlaubstage zu mieten - das ist mehr als fair!!
Weitere Infos finden sich unter: http://www.angelgeraeteverleih.de
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