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Donnerstag, 19. Juli 2007 |
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Frankfurt a. M. - Der Westpazifische Grauwal, eines der ältesten und
größten Säugetiere der Erde, steht vor der Ausrottung. Zählungen
in der Heimat der Wale vor der Küste der russischen Insel Sachalin
zeigen, dass es nur noch 79 der Meeressäuger gibt. Viele Tiere sind
stark abgemagert. Schuld ist das größte Öl- und Gasförderprojekt
der Welt, das vor Sachalin entsteht. "Der Baulärm macht die Wale
krank", sagt WWF-Walexperte Volker Homes. "Die Chancen, dass wir
im nächsten Frühjahr hier die Fluke eines Walbabys sehen, werden
immer geringer." Der WWF protestiert seit Jahren gegen das Projekt
unter der Leitung von Gasprom, bei dem immer wieder massiv gegen
Umweltauflagen verstoßen wird. Auch die Vorschläge eines von dem
Öl-Konsortium eingesetzten Expertengremiums, das den Schutz der
Wale garantieren sollte, werden ignoriert.
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Mittwoch, 18. Juli 2007 |
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Nur noch 200
bis 500 Schweinswale leben im zentralen Teil der Ostsee. Und es werden
jedes Jahr weniger. Damit sind sie eine der am stärksten bedrohten
Säugetierpopulationen Europas.
Das bedroht den kleinen Wal:
Tod im Stellnetz: In den
Stellnetzen verfangen sich immer wieder Schweinswale. Viele ertrinken
jämmerlich, da sie nicht mehr zum Atmen an die Oberfläche können. Oder
sie sterben qualvoll an ihren Verletzungen.
Flucht vor Unterwasserlärm: Wale
haben ein sehr empfindliches Gehör, da sie sich durch Ultraschall-Laute
verständigen. Deshalb bereiten uns aktuelle Pläne in der Ostsee große
Sorgen. Beim Bau der Ostsee-Pipeline wird es Unterwassersprengungen
geben. Es ist erwiesen, dass der Lärm die Wale vertreiben wird.
Illegaler Fischfang: Ungefähr 60
Prozent des Fischfangs in der Ostsee ist illegal. Diese Fänge werden
nicht registriert, sondern am Schwarzmarkt gehandelt. Für den
Schweinswal bergen die unerlaubten Netze noch mehr Gefahren, darin zu
verenden.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juli 2007 )
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Sonntag, 15. Juli 2007 |
Winterthur (ots) - Rund ein Drittel des Angebots von Fischen und
Meeresfrüchten in der Schweiz ist nicht nachhaltig. Dies zeigt eine
Untersuchung durch die drei Umweltorganisationen Friend of the Sea,
OceanCare und fair-fish aufgrund von Daten, welche Migros, Coop,
Manor, Denner, Aldi und Volg, McDonald's und Mövenpick sowie die
Verarbeiter Pizoler und Duport-Aberlé zur Verfügung gestellt hatten.
Bei einem Treffen mit den drei Organisationen zeigten sich die Anbieter
entschlossen, ihr Seafood-Angebot noch nachhaltiger zu
gestalten. Die drei Organisationen sicherten ihre Unterstützung zu
und wollen die Fortschritte jährlich dokumentieren.
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Sonntag, 15. Juli 2007 |
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Wie verschiedene Medien berichten begrüßt der Agrarminister von Mecklenburg-Vorpommern Till Backhaus (SPD) das von der EU verfügte Kabeljau-Fangverbot für Polen. Das Verbot sei zum Schutz des Ostseedorsches unerlässlich, wirft die EU-Kommission Polen doch vor, die
Kabeljau-Fangquote im östlichen Bestand erheblich
überfischt und wirkliche Fangmengen verheimlicht
zu haben. Nach Angaben der EU-Kommission haben
polnische Fischer rund 18 000 Tonnen Dorsch gefangen, aber nur
6000 Tonnen gemeldet.
Quelle: Fangverbot der EU gegen Polen ist konsequent und zum Schutz des Ostseedorsches unerlässlich
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Dienstag, 3. Juli 2007 |
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| Foto: Gesellschaft zur Rettung des Störes |
Wie verschiedene Medien berichten, wandern die Mitte Juni von der "Gesellschaft zur Rettung des Störs"(GRS) in die Oder eingesetzten Störe munter in Richtung Ostsee und haben z.T. schon ca. 80km zurück gelegt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. Juli 2007 )
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Donnerstag, 31. Mai 2007 |
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Durch viele Wehranlagen ist die Durchgängigkeit der Weser für Fische stark eingeschränkt. Viele Wanderfische wie Aal, Lachs oder Meerforelle sind deshalb auf funktionierende Auf- und Abstiegsanlagen angewiesen. NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg bereiste heute zusammen mit seinem Amtskollegen aus Niedersachsen Hans-Heinrich Sander die Weser, um sich über Baumaßnahmen für Fischaufstiege zu informieren.
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Montag, 21. Mai 2007 |
Zum Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai:
Frankfurt - Nach Berechnungen des WWF ist der so genannte Living
Planet Index aller Arten, die in und an Süßwasser-Ökosystemen
leben, seit 1970 um 28 Prozent zurückgegangen. Rechnet man die
Vogelwelt heraus, hat der dramatische Abwärtstrend sogar bereits
die Hälfte aller Arten erfasst (Säugetiere, Amphibien, Reptilien
und Fische). Wie die Skukuza Freshwater Group, ein Zusammenschluss
führender Umweltorganisationen (darunter auch der WWF), heute
bestätigte, schreitet der weltweite Artenschwund in keinem anderen
Lebensraum so rasch voran wie in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten.
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Mittwoch, 25. April 2007 |
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EU-Hochwasserrichtlinie muss klares Zeichen für Auenschutz setzen
Berlin/Brüssel: Anlässlich der morgigen Abstimmung über die Hochwasserrichtlinie im Straßburger Parlament besuchten Mitarbeiter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit der Botschaft „Auenschutz ist Hochwasserschutz“ aufgedruckt auf T-Shirts und Gummistiefeln Berliner Wahlkreisbüros von EU-Abgeordneten von SPD, FDP, PDS und Bündnis 90/Die Grünen. Die Parlamentarier seien aufgefordert, dem ökologischen Hochwasserschutz Priorität einzuräumen, sagte BUND-Geschäftsführer Gerhard Timm. Entscheidend dabei sei der Erhalt der Flussauen. Deren Funktion als natürliche Überschwemmungsflächen und Rückhalteräume für Oberflächenwasser sei nicht hoch genug zu bewerten. Deshalb müssten die noch verbliebenen Auen streng geschützt werden.
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Dienstag, 27. März 2007 |
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Wie der "Nordschleswiger" berichtet, hat der dänische Fischereiminister Hans Chr. Schmidt (V) die Fischereiminister aller Ostseeanliegerstaaten sowie den
EU-Fischereikommissar Joe Borg nach Kopenhagen eingeladen. Ziel ist es gemeinsam die illegale Fischerei zu bekämpfen.
Zitat "Nordschleswiger": »Ganz im Mittelpunkt
steht, dass wir nun endlich der illegalen Anlandung von Dorsch in der
Ostsee einen Riegel vorsetzen können«, so Schmidt, der genau weiß, dass
selbst in Dänemark mit einem effektiven Kontrollsystem seit Jahren im
großen Stil Schwarzhandel mit illegal angelandeten Fischen betrieben
wird. "
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. März 2007 )
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Montag, 19. März 2007 |
Frankfurt - Fünf der weltweit am stärksten bedrohten Flüsse efinden sich in Asien: Jangtse, Mekong, Saluen, Ganges und Indus führen die entsprechende Topten-Liste an, die der WWF im Vorfeld des Weltwassertags am 22. März präsentiert. Auch für die anderen Kontinente benennen die Süßwasserexperten des WWF die am stärksten durch menschliche beziehungsweise Umwelteinwirkungen bedrohten Flüsse. Neben den fünf genannten gehören dazu: die Donau, der La Plata, der Rio Grande, der Nil sowie der australische Murray/Darling.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. März 2007 )
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