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Donnerstag, 18. Oktober 2007 |
Die EU-Kommission will der illegalen Hochseefischerei einen Riegel vorschieben und verlangte in Brüssel die Einführung von Zertifikaten: Nur noch legal gefangener Fisch soll so in die Europäische Union eingeführt werden können.
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Donnerstag, 19. Juli 2007 |
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Frankfurt a. M. - Der Westpazifische Grauwal, eines der ältesten und
größten Säugetiere der Erde, steht vor der Ausrottung. Zählungen
in der Heimat der Wale vor der Küste der russischen Insel Sachalin
zeigen, dass es nur noch 79 der Meeressäuger gibt. Viele Tiere sind
stark abgemagert. Schuld ist das größte Öl- und Gasförderprojekt
der Welt, das vor Sachalin entsteht. "Der Baulärm macht die Wale
krank", sagt WWF-Walexperte Volker Homes. "Die Chancen, dass wir
im nächsten Frühjahr hier die Fluke eines Walbabys sehen, werden
immer geringer." Der WWF protestiert seit Jahren gegen das Projekt
unter der Leitung von Gasprom, bei dem immer wieder massiv gegen
Umweltauflagen verstoßen wird. Auch die Vorschläge eines von dem
Öl-Konsortium eingesetzten Expertengremiums, das den Schutz der
Wale garantieren sollte, werden ignoriert.
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Mittwoch, 18. Juli 2007 |
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Nur noch 200
bis 500 Schweinswale leben im zentralen Teil der Ostsee. Und es werden
jedes Jahr weniger. Damit sind sie eine der am stärksten bedrohten
Säugetierpopulationen Europas.
Das bedroht den kleinen Wal:
Tod im Stellnetz: In den
Stellnetzen verfangen sich immer wieder Schweinswale. Viele ertrinken
jämmerlich, da sie nicht mehr zum Atmen an die Oberfläche können. Oder
sie sterben qualvoll an ihren Verletzungen.
Flucht vor Unterwasserlärm: Wale
haben ein sehr empfindliches Gehör, da sie sich durch Ultraschall-Laute
verständigen. Deshalb bereiten uns aktuelle Pläne in der Ostsee große
Sorgen. Beim Bau der Ostsee-Pipeline wird es Unterwassersprengungen
geben. Es ist erwiesen, dass der Lärm die Wale vertreiben wird.
Illegaler Fischfang: Ungefähr 60
Prozent des Fischfangs in der Ostsee ist illegal. Diese Fänge werden
nicht registriert, sondern am Schwarzmarkt gehandelt. Für den
Schweinswal bergen die unerlaubten Netze noch mehr Gefahren, darin zu
verenden.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juli 2007 )
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Sonntag, 15. Juli 2007 |
Winterthur (ots) - Rund ein Drittel des Angebots von Fischen und
Meeresfrüchten in der Schweiz ist nicht nachhaltig. Dies zeigt eine
Untersuchung durch die drei Umweltorganisationen Friend of the Sea,
OceanCare und fair-fish aufgrund von Daten, welche Migros, Coop,
Manor, Denner, Aldi und Volg, McDonald's und Mövenpick sowie die
Verarbeiter Pizoler und Duport-Aberlé zur Verfügung gestellt hatten.
Bei einem Treffen mit den drei Organisationen zeigten sich die Anbieter
entschlossen, ihr Seafood-Angebot noch nachhaltiger zu
gestalten. Die drei Organisationen sicherten ihre Unterstützung zu
und wollen die Fortschritte jährlich dokumentieren.
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Sonntag, 15. Juli 2007 |
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Wie verschiedene Medien berichten begrüßt der Agrarminister von Mecklenburg-Vorpommern Till Backhaus (SPD) das von der EU verfügte Kabeljau-Fangverbot für Polen. Das Verbot sei zum Schutz des Ostseedorsches unerlässlich, wirft die EU-Kommission Polen doch vor, die
Kabeljau-Fangquote im östlichen Bestand erheblich
überfischt und wirkliche Fangmengen verheimlicht
zu haben. Nach Angaben der EU-Kommission haben
polnische Fischer rund 18 000 Tonnen Dorsch gefangen, aber nur
6000 Tonnen gemeldet.
Quelle: Fangverbot der EU gegen Polen ist konsequent und zum Schutz des Ostseedorsches unerlässlich
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