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Dänemark will Raubbau bei Ostsee-Fischbeständen stoppen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 27. März 2007

heringsangelnWie der "Nordschleswiger" berichtet, hat der dänische Fischereiminister Hans Chr. Schmidt (V) die Fischereiminister aller Ostseeanliegerstaaten sowie den EU-Fischereikommissar Joe Borg nach Kopenhagen eingeladen. Ziel ist es gemeinsam die illegale Fischerei zu bekämpfen.

Zitat "Nordschleswiger": »Ganz im Mittelpunkt steht, dass wir nun endlich der illegalen Anlandung von Dorsch in der Ostsee einen Riegel vorsetzen können«, so Schmidt, der genau weiß, dass selbst in Dänemark mit einem effektiven Kontrollsystem seit Jahren im großen Stil Schwarzhandel mit illegal angelandeten Fischen betrieben wird. "

Systematische Überprüfungen der Buchführung verschiedener Unternehmen hat erst im Rahmen der Operation »Schwarze Fische«  Anfang des Monats gezeigt, dass es genügend "Schwarze Schafe" gibt. So hatte z. B. eine Firma in Grenaa 8.950 Tonnen mehr Fisch als »Industriefisch« verkauft, als eingekauft worden war.

Minister Schmidt erklärte, dass man die illegalen Fänge stoppen müsse, denn es könne nicht angehen, dass die legalen Fangquoten laufend gekürzt werden und dann solcherart versucht wird diese zu umgehen. Hilfe für die Fische kommt auch von anderer Seite, der Umweltverband WWF hat Klage beim EU-Gericht eingereicht, da selbst die legalen Fangquoten der EU gegen EU-Recht verstoßen, die einen  effektiven Schutz der Bestände vorschreiben. => Angel-News.de berichtete .

Zum Orginalbeitrag:  Dänemark will Raubbau bei Ostsee-Fischbeständen stoppen

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