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Wie der "Nordschleswiger" berichtet, hat der dänische Fischereiminister Hans Chr. Schmidt (V) die Fischereiminister aller Ostseeanliegerstaaten sowie den
EU-Fischereikommissar Joe Borg nach Kopenhagen eingeladen. Ziel ist es gemeinsam die illegale Fischerei zu bekämpfen.
Zitat "Nordschleswiger": »Ganz im Mittelpunkt
steht, dass wir nun endlich der illegalen Anlandung von Dorsch in der
Ostsee einen Riegel vorsetzen können«, so Schmidt, der genau weiß, dass
selbst in Dänemark mit einem effektiven Kontrollsystem seit Jahren im
großen Stil Schwarzhandel mit illegal angelandeten Fischen betrieben
wird. "
Systematische Überprüfungen der Buchführung verschiedener Unternehmen hat erst im
Rahmen der Operation »Schwarze Fische« Anfang des Monats gezeigt, dass es genügend "Schwarze Schafe" gibt. So hatte z. B. eine Firma in Grenaa 8.950 Tonnen
mehr Fisch als »Industriefisch« verkauft, als eingekauft worden
war.
Minister Schmidt erklärte, dass man die illegalen Fänge stoppen müsse, denn es könne
nicht angehen, dass die legalen
Fangquoten laufend gekürzt werden und dann solcherart versucht wird diese zu umgehen. Hilfe für die Fische kommt auch von anderer Seite, der Umweltverband WWF hat Klage beim EU-Gericht eingereicht, da selbst die legalen
Fangquoten der EU gegen EU-Recht verstoßen, die einen effektiven Schutz der
Bestände vorschreiben. => Angel-News.de berichtete .
Zum Orginalbeitrag: Dänemark will Raubbau bei Ostsee-Fischbeständen stoppen
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