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EU sagt Fisch-Piraterie den Kampf an |
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 18. Oktober 2007 |
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Die EU-Kommission will der illegalen Hochseefischerei einen Riegel vorschieben und verlangte in Brüssel die Einführung von Zertifikaten: Nur noch legal gefangener Fisch soll so in die Europäische Union eingeführt werden können.
Illegale Fischerei ist kein harmloses Vergehen, das betonte
EU-Fischereikommissar Joe Borg, denn sie schade der Umwelt und der
Wirtschaft. Den Wert aus der
illegaler Fischerei stammenden EU-Importe schätzt die Kommission auf über 1,1
Milliarden Euro.
Das Hauptinstrument für die Schließung des EU-Binnen-Marktes für illegal gefangene
Fische und Fischprodukte sollen Importkontrollen werden. Der Exportstaat, bzw. der Staat unter dessen Flagge das Schiff fährt, müsste dann bescheinigen, dass legal gefischt wurde, das Schiff über die notwendigen Genehmigungen sowie
über entsprechende Fangquoten verfügt.
Illegal fischende Schiffe und für Staaten, die dies tolerieren,
will die EU-Kommission auf eine "Schwarze Liste" setzen. EU-Kommissar Borg
geht davon aus, dass dies eine abschreckende Wirkung auf die beteiligten Reedereien haben wird. Das Ziel ist ein möglichst weltweites Vorgehen. Die EU, als eine der
grössten Fischereimächte und als weltweit grösster Markt für
Fischereierzeugnisse, müsse beim Kampf gegen die illegale
Fischerei eine wesentliche Rolle übernehmen. Die Vorschläge der EU-Kommission müssen nun von den Mitgliedstaaten und
dem EU-Parlament beraten werden.
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