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Kleiner Wal in großer Not! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 18. Juli 2007

button_190x96_ostseewal Nur noch 200 bis 500 Schweinswale leben im zentralen Teil der Ostsee. Und es werden jedes Jahr weniger. Damit sind sie eine der am stärksten bedrohten Säugetierpopulationen Europas.

Das bedroht den kleinen Wal:


Tod im Stellnetz: In den Stellnetzen verfangen sich immer wieder Schweinswale. Viele ertrinken jämmerlich, da sie nicht mehr zum Atmen an die Oberfläche können. Oder sie sterben qualvoll an ihren Verletzungen.

Flucht vor Unterwasserlärm: Wale haben ein sehr empfindliches Gehör, da sie sich durch Ultraschall-Laute verständigen. Deshalb bereiten uns aktuelle Pläne in der Ostsee große Sorgen. Beim Bau der Ostsee-Pipeline wird es Unterwassersprengungen geben. Es ist erwiesen, dass der Lärm die Wale vertreiben wird.

Illegaler Fischfang: Ungefähr 60 Prozent des Fischfangs in der Ostsee ist illegal. Diese Fänge werden nicht registriert, sondern am Schwarzmarkt gehandelt. Für den Schweinswal bergen die unerlaubten Netze noch mehr Gefahren, darin zu verenden.

Kommentare
Rettet die Welt, aber ohne mich
Geschrieben von: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können am 2008-02-15 14:33:03
Ich bin selbst Meeres- Hobbyangler und beobachte die Zunahme von Stellnetzen bereits seit langer Zeit mit Besorgnis (einige Küstenstreifen sind regelrecht zugestellt). Leider wird, wie mit vielen Natur- und Umweltbelastungen (Dünnsäureverklappung, Ankermöglichkeit von Schwarzfischerbooten in deutschen Häfen, Dorschbestände etc.), leider erst viel zu spät reagiert. Das Interesse, den Schweinswalen zu helfen, passt leider wieder nicht zu den bevorzugten wirtschaflichen Interessen...wie schade für unsere Kinder. 


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