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Störe wandern in Richtung Ostsee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 3. Juli 2007
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Foto: Gesellschaft zur Rettung des Störes
Wie verschiedene Medien berichten, wandern die Mitte Juni von der "Gesellschaft zur Rettung des Störs"(GRS) in die Oder eingesetzten Störe munter in Richtung Ostsee und haben z.T. schon ca. 80km zurück gelegt. 

Wie z.B. der Newsdienst von Abacho meldet, sind in den letzten Tagen bei Gryfino (Greifenhagen) mehrere der etwa 30 Zentimeter langen Fische ins Netz von polnischen Fischern gegangen. Gryfino befindet sich ca. 80km nördlich des Bereiches in dem bei Hohensaaten die Störe in die Oder entlassen wurden.

Bei einigen Fischen handelte es sich um Tiere, die polnische Forscher bereits im Mai im Nebenfluss Drawa (Drage) ausgesetzt und mit mit gelben Kennungen markiert hatten. Alle Tiere befanden sich in bester Verfassung und sind sofort nach dem Fang wieder in die Freiheit entlassen worden, versichert der Projektleiter der GRS.

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Fotos: Gesellschaft zur Rettung des Störes

 

logo_grs Zitat Abacho News: "«Wir sind erstaunt darüber, dass die Störe in so kurzer Zeit bereits so große Entfernungen bewältigt haben», fügte er hinzu. In den nächsten Wochen wollen Forscher zu Bootsexpeditionen auf der Oder ausrücken, um mit Hydrofon, Telemetrie- und Ultraschallgeräten jene Störe aufzuspüren, die mit kleinen Sendern ausgestattet wurden. «Wir wollen vor allem mehr darüber erfahren, ob die Fische in der Nacht wandern oder etwa zur Nahrungssuche in flachere Gewässer ziehen», sagte Geßner."

 Am 14. Juni wurden etwa 200 Störe in der Oder ausgesetzt, um Erkenntnisse über das Verhalten des in Deutschland ausgestorbenen Ostseestörs zu gewinnen. Die Tiere von Kanadischen Stören abstammenden Tiere werden seit einigen Jahren in einer Aufzuchtstation in Born in Mecklenburg-Vorpommern gehalten. Im Herbst werden weitere 2000 Jungstöre in die Oder entlassen, denn Ziel ist die Wiederansiedlung der bis zu zwei Meter lang werdenden Atlantischen Störe (Acipenser oxyrinchus) in den nächsten zehn Jahren. Das Vorhaben gilt als Pilotprojekt für die spätere Wiederansiedelung des Gemeinen Störs (Acipenser sturio) in der Elbe und im Rhein.

Quellen:

Gesellschaft zur Rettung des Störes
Abacho News: Wanderung in Richtung Ostsee aufgenommen  

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